Azubi-News: Interview mit Azubiene Friederike Kessel

Friederike, die erste Hälfte deiner Ausbildung ist vorüber, wie fandest du es?
Friederike lächelt: Gut. Sehr gut sogar. Bisher hat alles meinen Erwartungen entsprochen. Beziehungsweise eigentlich mehr oder weniger übertroffen, weil ich hier sehr sehr viel lerne – gerade im Vergleich zu anderen in meiner Klasse. Ich freue mich besonders, dass ich hier viel in der Werkstatt beigebracht bekomme.

Was hat dir in deiner Ausbildung bisher besonders gut gefallen?
Puh, ich kann dir sagen, was mir besonders schlecht gefallen hat (Friederike lacht). Ich mag keine Bohrbrillen und keine Sonnenclips, das macht mir keinen Spaß – aber man kann im Leben eben nicht alles haben. Aber: zum Glück gibt es Kilian. Zwar zwingt er mich zu den Bohrbrillen, aber das bring mich wirklich weiter.

Was ist denn an Bohrbrillen so schlimm?
Ich weiß nicht, aber es macht mir einfach keinen Spaß.

Dann quäle ich dich mit der Thematik gar nicht weiter. Was macht dir denn stattdessen Spaß?
Ich mache gerne Werkstattarbeit, das mache ich wirklich gerne. Ich baue gerne Brillen zusammen und richte sie passend aus – Bohrbrillen ausgenommen (Friederike lacht).

Wie viele Brillen hast du seit Beginn deiner Ausbildung gekauft?
Meine dritte Brille ist gerade in Arbeit. Ich habe eine Humphrey, eine Collibri und jetzt bekomme ich eine ElevenParis.

ElevenParis? Die habt ihr doch neu im Programm?
Ja, die haben wir neu. Ich brauche neue Gläser, da ich vermutlich leicht überkorrigiert bin und da hat es sich einfach angeboten. Tatsächlich mag ich meine Collibri aber bisher am liebsten, die trage ich jetzt schon seit einem Jahr.

Welchen Einfluss hat Corona auf deine Ausbildung zur Augenoptikerin?
Wir sind in der Schule nicht mit allen Themen durchgekommen, die wir hätten machen müssen. Mit Beginn des zweiten Lehrjahres haben diese Inhalte dann einfach gefehlt und wurden nicht nachgeholt. Prüfungsrelevant sind sie trotzdem.

Wie gehst du damit um?
Da springen zum Glück meine Kollegen bei Brillen Krug ein und versorgen mich mit allen wichtigen Informationen, so dass ich die Lehrinhalte quasi im Betrieb nachhole. Gerade Kira ist da sehr hinterher und bereitet mich gut und gewissenhaft auf die Prüfung vor.

Das klingt doch prinzipiell ganz gut.
Jap. Den praktischen Teil habe ich bereits hinter mir. Gemeinsam mit der theoretischen Prüfung zählt es zu 30 % für meine Gesamtnote.

Was bringt die Zukunft für dich?
Ich mache jetzt meinen Refraktionskurs und das ist eigentlich schon außergewöhnlich. Ich stelle mir das cool vor, da ich danach die Kunden theoretisch komplett betreuen kann. Denn das gehört normalerweise gar nicht zur Ausbildung dazu. Das eher für ausgebildete Gesellen mit Berufserfahrung oder angehende Meister, deshalb freue ich mich besonders drauf und bin auch ein wenig stolz.

Vielen Dank für das nette Gespräch, Friederike!

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